PRODUKTPROFIL · BUCHHALTUNG

Sage Active

Kleine Unternehmen mit Geschäftskunden, die Angebote und Rechnungen digital abwickeln und die Buchhaltung samt Lohn für wenige Beschäftigte selbst in einer Cloudlösung erledigen möchten.

Redaktionelle RechercheQuellenstand: 13. Oktober 2026Einblicke bei SageSoftwarebrief Check
Preis und Tarifstatusab 25 € monatlich, netto

Der passende Tarif hängt von Funktionen, Nutzern und Laufzeit ab. Prüfen Sie die vollständige Kostenrechnung weiter unten.

SOFTWAREBRIEF CHECK

Sage Active in vier Prüfpunkten.

Was sich aus den Herstellerquellen belegen lässt. Ohne Note und ohne Testversprechen, jede Zahl lässt sich unten bei den Quellen nachprüfen.

Preise öffentlich

Tarife mit Europreis

Vollständig

Kernfunktionen belegt

  • Elektronische Rechnungen, nicht belegt
  • EÜR, belegt
  • Banking, belegt
  • DATEV Verbindung, belegt

Ein Strich heißt: in den Herstellerquellen nicht belegt. Das bedeutet nicht, dass die Funktion fehlt.

Teilweise belegt

Einstieg

ab 25 €

Starter, pro Monat

Öffentlicher Preis

Quellen geprüft

1

Herstellerseite

Stand 13. Oktober 2026

Der Check zeigt, was Softwarebrief belegen kann. Er ist keine Note und kein Produkttest. „Auf Anfrage“ sagt etwas über die Preisangabe, nicht über die Qualität eines Programms.

So prüfen wir

OFFIZIELLE HERSTELLERSEITE

Einblicke in Sage Active. Direkt bei Sage.

Die aktuellen Produktinformationen und verfügbaren Demos finden Sie beim Hersteller. Prüfen Sie dort die Oberfläche, das Angebot und die Unterlagen für Ihren Betrieb.

Bei Sage ansehen

Quelle: Sage · sage.com. Produktabbildungen, Videos und Unterlagen auf der verlinkten Seite stammen vom Hersteller. Die Rechte liegen bei den jeweiligen Rechteinhabern.

01 / EINORDNUNG

Für wen ist Sage Active sinnvoll?

Kleine Unternehmen mit Geschäftskunden, die Angebote und Rechnungen digital abwickeln und die Buchhaltung samt Lohn für wenige Beschäftigte selbst in einer Cloudlösung erledigen möchten.

Für manche Betriebe reichen Rechnungen und Belege. Andere möchten Umsatzsteuer, Auswertungen und die laufende Buchführung selbst erledigen. Der passende Tarif hängt von dieser Grenze ab.

Die Kernfrage vor der Auswahl

Buchen Sie selbst oder übernimmt das Ihre Kanzlei? Wer selbst bucht oder Löhne abrechnet, braucht Essentials für 49 € plus 3 € je weiterer Person ab der dritten Person in der Lohnabrechnung.

02 / FUNKTIONEN

Was das Produkt abdeckt.

Starter: Angebote, Aufträge, Lieferscheine und Rechnungen, Belegerfassung mit künstlicher Intelligenz, Einlesen von XRechnung und ZUGFeRD, Bankabgleich, Umsatzberichte, Zugang für externe Buchhalter, offene API und mobile App. Essentials ergänzt doppelte Buchführung mit SKR03 und SKR04, Anlagenbuchhaltung, automatische Buchungssätze, GuV und Bilanz in Echtzeit, einen Bericht zur Einnahmenüberschussrechnung, die Umsatzsteuervoranmeldung über ELSTER, die Vorbereitung des Jahresabschlusses, den Export im DATEV Format sowie Lohnabrechnung mit Meldungen und Mitarbeiterportal.

Worauf es im Arbeitsalltag ankommt

Ein Angebot wird mit einem Klick zum Auftrag, zum Lieferschein und zur Rechnung. Eingangsrechnungen laden Sie als Bild, PDF oder elektronische Rechnung hoch; die Software liest die Daten aus und schlägt die Buchung vor. Zahlungen werden automatisch offenen Rechnungen zugeordnet, Sage Copilot erinnert an überfällige Posten. In Essentials entstehen daraus Buchungen, die Umsatzsteuervoranmeldung geht per ELSTER an das Finanzamt, und der Export im DATEV Format geht an die Kanzlei.

Die Funktionen stammen aus den verlinkten Herstellerquellen. Verfügbarkeit und Kontingente unterscheiden sich je nach Tarif.

03 / PREISE UND KOSTEN

Was Ihr Betrieb tatsächlich einplanen sollte.

Starter 25 € und Essentials 49 € pro Monat, jeweils zzgl. MwSt. und monatlich kündbar. Starter enthält 5 Nutzer und 300 Rechnungen pro Monat, Essentials 10 Nutzer, 500 Rechnungen und 2 Beschäftigte für Lohn und HR. Jede weitere Person in der Lohnabrechnung kostet 3 € pro Monat, zusätzliche Rechnungspakete beginnen bei 10 € für 100 Rechnungen. Sage bietet Neukunden 50 % Rabatt für die ersten drei Monate. Laut Hersteller gilt die Aktion bis zum 4. Januar 2027; ab dem vierten Monat gilt der reguläre Listenpreis. Maßgeblich sind die aktuellen Konditionen bei Sage.

TARIFE IM ÜBERBLICK

Welcher Umfang passt zu Ihrem Betrieb?

Listenpreise pro Monat, zzgl. MwSt., monatlich kündbar. Die befristete Neukundenaktion ist nicht eingerechnet.

StarterAngebote und Rechnungen
25 €pro Monat
Tarif prüfen
  • 1 Unternehmen, 5 Nutzer
  • 300 Rechnungen pro Monat
  • Belegerfassung und Bankabgleich
  • Keine eigene Buchführung
Im Fokus
EssentialsBuchhaltung und Lohn
49 €pro Monat
Tarif prüfen
  • 10 Nutzer, 500 Rechnungen
  • Doppelte Buchführung, GuV und Bilanz
  • Umsatzsteuervoranmeldung über ELSTER
  • Lohn für 2 Personen, jede weitere 3 €

Stand: 13. Oktober 2026. Preise sind Herstellerangaben in Euro und nur mit der genannten Einheit und Bedingung vergleichbar. Funktionen, Steuer und Aktionen können abweichen. Preise beim Anbieter ansehen

Sie besuchen die offizielle Herstellerseite. Dieser Link ist kein Werbelink.

Rechenbeispiele auf Basis der Listenpreise

SzenarioRechnungPro MonatPro Jahr
Rechnungen schreiben, Buchführung macht die KanzleiStarter 25 €25 €300 €
Starter mit 400 Rechnungen im Monat25 € + Paket mit 100 Rechnungen 10 €35 €420 €
Eigene Buchhaltung ohne BeschäftigteEssentials 49 €49 €588 €
Buchhaltung und Lohn für 6 Beschäftigte49 € + 4 weitere Personen × 3 €61 €732 €

Listenpreise netto zzgl. MwSt., ohne Aktion. Das Rechnungspaket wird nur in Monaten berechnet, in denen Sie es tatsächlich brauchen. Eigene Berechnung von Softwarebrief, Stand 13. Oktober 2026.

Lizenz und Laufzeit

Vergleichen Sie Monats- und Jahreszahlung, Steuerangabe und den regulären Preis nach Aktionen.

Nutzer und Volumen

Prüfen Sie Mitarbeiter, Arbeitsplätze, Rechnungen, Aufträge oder Kontakte anhand Ihrer realen Mengen.

Einführung und Zusatzmodule

Fragen Sie nach Datenübernahme, Schulung, Schnittstellen und laufender Betreuung.

04 / REDAKTIONELLE EINSCHÄTZUNG

Stärken und Grenzen im Zusammenhang.

Sage Active ist eine der wenigen Cloudlösungen für kleine Betriebe, die Auftragsbearbeitung, doppelte Buchführung und Lohnabrechnung unter einem Vertrag bündeln. Für einen fairen Vergleich zählt fast immer Essentials: Starter deckt Angebote, Rechnungen und Zahlungsabgleich ab, überlässt die Buchführung aber ausdrücklich externen Buchhaltern. Die Kontingente sind großzügig bemessen, doch Rechnungspakete und jede weitere Person in der Lohnabrechnung kosten extra. Beim Versand elektronischer Rechnungen verweist Sage derzeit auf eine kommende Funktion; der Empfang von XRechnung und ZUGFeRD ist bereits enthalten. Die Jahressteuererklärung und die E-Bilanz erledigt Sage Active nicht selbst.

Sage Active verbindet Auftragsbearbeitung, doppelte Buchführung und Lohnabrechnung für kleine Betriebe in einer Cloudlösung. Das Preismodell ist klar, die Kontingente sind großzügig. Beim Versand elektronischer Rechnungen und bei der Übermittlung von Jahresabschlüssen sollten Sie die aktuellen Grenzen kennen.

Passt gut für

  • Kleine Unternehmen mit Geschäftskunden, die selbst buchen und bis zu zehn Nutzer brauchen
  • Betriebe mit wenigen Beschäftigten, die Lohn und Buchhaltung nicht in zwei Programmen pflegen möchten
  • Teams, die per Browser und App arbeiten und monatlich kündbar bleiben wollen

Eher nicht geeignet für

  • Händler mit Lagerbestand, denn eine Lagerverwaltung fehlt
  • Betriebe, die sofort elektronische Rechnungen versenden müssen
  • Unternehmen, die Jahressteuererklärung und E-Bilanz direkt aus der Buchhaltung übermitteln wollen

Zwei Pakete mit klar getrennter Aufgabe

Starter kostet 25 € pro Monat und ist ausdrücklich für Betriebe gedacht, deren Buchführung ein externer Buchhalter erledigt. Enthalten sind Angebote, Aufträge, Lieferscheine und Rechnungen, individuelle Preise und Rabatte, die Erfassung von Belegen mit künstlicher Intelligenz, der Bankabgleich, Umsatzberichte, ein Zugang für die Kanzlei, eine offene API, Sage Copilot und die mobile App. Ein Unternehmen und fünf Nutzer sind eingeschlossen, dazu 300 Rechnungen pro Monat.

Essentials kostet 49 € pro Monat und macht aus dem Rechnungsprogramm eine vollständige Buchhaltung: doppelte Buchführung mit SKR03 oder SKR04, Anlagenbuchhaltung, automatische Buchungssätze, GuV und Bilanz in Echtzeit, Soll und Ist Versteuerung, die Umsatzsteuervoranmeldung über ELSTER und die Vorbereitung von Monats und Jahresabschlüssen. Hinzu kommen Lohnabrechnung mit allen gesetzlichen Meldungen und ein Portal, in dem Beschäftigte ihre Daten selbst pflegen. Eingeschlossen sind zehn Nutzer, 500 Rechnungen und zwei Beschäftigte.

Was zusätzlich kostet

Jede weitere Person in der Lohnabrechnung kostet 3 € pro Monat und wird für den vollen Monat berechnet. Wer mehr Rechnungen schreibt als enthalten, bucht Pakete: 100 Rechnungen für 10 €, 500 für 40 €, 1.000 für 65 €, 5.000 für 250 € und 10.000 für 500 €. Jede Rechnung über das gewählte Paket hinaus kostet 0,15 €. Weitere Unternehmen lassen sich unbegrenzt anlegen, werden aber jeweils ab dem Tag der Anlage berechnet; einen Betrag dafür nennt die Produktseite nicht.

Für Verträge vor Februar 2026 gelten laut Hersteller andere Kontingente mit zwei beziehungsweise vier Nutzern. Sage bietet Neukunden 50 % Rabatt für die ersten drei Monate. Laut Hersteller läuft die Aktion bis zum 4. Januar 2027; ab dem vierten Monat gilt der reguläre Listenpreis. Maßgeblich sind die aktuellen Konditionen bei Sage. Sage Copilot ist laut Seite für kurze Zeit ohne Aufpreis enthalten, ein späterer Preis ist nicht genannt.

Elektronische Rechnungen, Steuern und Abschluss

Eingehende elektronische Rechnungen im Format XRechnung und ZUGFeRD liest Sage Active in beiden Paketen ein. Den Versand elektronischer Rechnungen kündigt Sage als Funktion an, die in Kürze folgen soll. Für Betriebe, deren Pflicht zum Versand im inländischen Geschäftsverkehr je nach Vorjahresumsatz 2027 oder 2028 beginnt, ist das ein wichtiger Punkt für die Planung.

Die Umsatzsteuervoranmeldung übermittelt Essentials monatlich oder vierteljährlich über ELSTER. Einen Bericht zur Einnahmenüberschussrechnung können Sie abrufen und an die Kanzlei geben, die EÜR selbst erstellt und übermittelt dann die Steuerberatung. Die Jahressteuererklärung ist in Sage Active nicht möglich, für die E-Bilanz empfiehlt Sage eine Drittlösung. Alle Buchungen lassen sich im DATEV Format exportieren.

Bedienung, Technik und Vertrag

Sage Active läuft im Browser auf Windows, macOS und Android; auf dem Mac empfiehlt Sage Google Chrome, weil Safari nur eingeschränkt unterstützt wird. Enthalten sind 5 GB Speicher für Dokumente. Kunden, Lieferanten, Artikel, Sachkonten, Buchungen und Mitarbeiterstammdaten lassen sich über CSV Vorlagen importieren.

Das Abonnement verlängert sich monatlich und ist zum Ende des Abrechnungsmonats kündbar. Mit der ersten Anmeldung verzichten Sie laut Nutzungsbedingungen auf das Widerrufsrecht. Nach einer Kündigung endet der Zugriff auf die Daten mit dem Vertrag, nach sechs Monaten werden sie gelöscht. Sichern Sie Ihre Daten deshalb rechtzeitig.

Was für das Produkt spricht

  • Auftragsbearbeitung, doppelte Buchführung und Lohnabrechnung laufen in einer Cloudlösung und unter einem Vertrag.
  • Die Kontingente sind großzügig: Essentials enthält 10 Nutzer und 500 Rechnungen pro Monat.
  • Umsatzsteuervoranmeldung über ELSTER, GuV und Bilanz in Echtzeit sowie der Export im DATEV Format sind in Essentials enthalten.
  • Monatliche Kündigung und ein Test über 30 Tage machen den Einstieg risikoarm.

Welche Grenzen Sie prüfen sollten

  • Starter enthält keine eigene Buchführung; wer selbst bucht, muss Essentials vergleichen.
  • Der Versand elektronischer Rechnungen ist laut Hersteller erst angekündigt, nur der Empfang ist bereits möglich.
  • Jahressteuererklärung und E-Bilanz sind nicht enthalten; für die E-Bilanz verweist Sage auf eine Drittlösung.
  • Weitere Personen in der Lohnabrechnung, zusätzliche Rechnungspakete und weitere Unternehmen kosten extra; eine Lagerverwaltung fehlt.

Unser Rat für Ihre Auswahl

Zählen Sie Rechnungen, Nutzer und Beschäftigte eines typischen Monats und rechnen Sie Essentials mit allen Aufpreisen durch. Fragen Sie nach dem verbindlichen Termin für den Versand elektronischer Rechnungen, falls Ihre Pflicht dazu 2027 oder 2028 beginnt.

Unser Fazit

Für kleine Betriebe, die selbst buchen und wenige Beschäftigte abrechnen, ist Essentials ein starkes Gesamtpaket zu einem fairen Preis. Prüfen Sie vor dem Wechsel, wann der Versand elektronischer Rechnungen verfügbar ist, und klären Sie mit Ihrer Kanzlei, wer Jahresabschluss und E-Bilanz übernimmt.

Diese Einordnung beruht auf öffentlich zugänglichen Quellen. Sie ist kein eigener Produkttest.

05 / PRAXISCHECK

Diese Fragen gehören in Ihre Demo.

Importieren Sie im Test Kunden, Artikel und Sachkonten über die CSV Vorlagen und buchen Sie einen vollständigen Monat. Klären Sie mit der Kanzlei den DATEV Export, die EÜR Erstellung und die E-Bilanz, die Sage Active nicht selbst übermittelt.

  1. Ein konkreter Vorgang: Lassen Sie den wichtigsten Arbeitsablauf Ihres Betriebs mit Beispieldaten vorführen.
  2. Tarifgrenzen: Fragen Sie zu jedem benötigten Schritt, ob er im angebotenen Paket enthalten ist.
  3. Daten und Übergabe: Prüfen Sie Import, Export, Rollen und Ihre bestehenden Schnittstellen.
  4. Gesamtkosten: Lassen Sie Einmalkosten und laufende Gebühren für zwölf Monate getrennt ausweisen.
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07 / ALTERNATIVEN

Diese Produkte sind ebenfalls eine Prüfung wert.

Im Dossier außerdem genannt: Lexware Office für günstigere Einstiegstarife mit Einnahmenüberschussrechnung, Sevdesk für Rechnung und Buchhaltung ohne integrierte Lohnabrechnung

Alle vier direkt vergleichen

08 / QUELLEN

Prüfen Sie die Angaben selbst.

Quellenstand: 13. Oktober 2026. Tarife und Leistungen können sich ändern; maßgeblich ist das Angebot des Herstellers.

NÄCHSTER SCHRITT

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