PRODUKTPROFIL · LOHNABRECHNUNG

Sage HR & Payroll

Mittelständische Betriebe, laut Hersteller besonders ab etwa 50 Beschäftigten, die Personalprozesse von der Bewerbung bis zur Entgeltabrechnung aus einer Hand steuern möchten.

Redaktionelle RechercheQuellenstand: 27. September 2026Softwarebrief Check
Preis und Tarifstatusab 40 € monatlich für 5 Personen

Der passende Tarif hängt von Funktionen, Nutzern und Laufzeit ab. Prüfen Sie die vollständige Kostenrechnung weiter unten.

SOFTWAREBRIEF CHECK

Sage HR & Payroll in vier Prüfpunkten.

Was sich aus den Herstellerquellen belegen lässt. Ohne Note und ohne Testversprechen, jede Zahl lässt sich unten bei den Quellen nachprüfen.

Preise öffentlich

Tarife mit Europreis

Vollständig

Kernfunktionen belegt

  • Baulohn, belegt
  • Personalprozesse, belegt
  • Meldungen, belegt

Ein Strich heißt: in den Herstellerquellen nicht belegt. Das bedeutet nicht, dass die Funktion fehlt.

Vollständig belegt

Einstieg

ab 40 €

Essentials, pro Monat, 5 Personen

Öffentlicher Preis

Quellen geprüft

1

Herstellerseite

Stand 27. September 2026

Der Check zeigt, was Softwarebrief belegen kann. Er ist keine Note und kein Produkttest. „Auf Anfrage“ sagt etwas über die Preisangabe, nicht über die Qualität eines Programms.

So prüfen wir

01 / EINORDNUNG

Für wen ist Sage HR & Payroll sinnvoll?

Mittelständische Betriebe, laut Hersteller besonders ab etwa 50 Beschäftigten, die Personalprozesse von der Bewerbung bis zur Entgeltabrechnung aus einer Hand steuern möchten.

Eine gute Lohnlösung passt zu Ihren Beschäftigungsarten und Arbeitsabläufen. Prüfen Sie neben dem Grundpreis die Kosten je Abrechnung, Sonderfälle und die Zusammenarbeit mit Ihrer Kanzlei.

Die Kernfrage vor der Auswahl

Kommen in Ihrem Betrieb Sonderlöhne vor, etwa Baulohn, öffentlicher Dienst oder Versorgungsbezüge? Dann scheidet Essentials aus, und Sie sollten Standard oder Premium einschließlich der Desktop Lohnabrechnung genau prüfen.

02 / FUNKTIONEN

Was das Produkt abdeckt.

Essentials: Portal für das Onboarding, Arbeitszeittabellen und Überstunden, Organigramm, Genehmigungsabläufe, alle Urlaubs und Abwesenheitsarten, Schichtplanung, Spesen per App, automatische Lohnabrechnung mit Meldungen, mobile App, Rechteverwaltung, Export für Sage und DATEV. Standard ergänzt Lohnabrechnung für komplexere Fälle mit Sonderlöhnen, Mehrmandantenfähigkeit, Controlling und Korrespondenz mit Behörden. Premium bringt Korrektursimulation, automatisierte Korrektur und Abrechnungsläufe, Projektzeiterfassung, Performance mit OKR, 360 Grad Feedback und Befragungen sowie Recruiting mit Bewerberpipeline.

Worauf es im Arbeitsalltag ankommt

Ein neuer Beschäftigter durchläuft das Onboarding Portal, seine Stammdaten stehen danach sowohl für Personalprozesse als auch für die Lohnabrechnung bereit. Arbeitszeiten, Überstunden, Schichten und Abwesenheiten werden im Monat erfasst und genehmigt. Am Monatsende läuft die Abrechnung mit automatischem Meldeversand, Beschäftigte sehen ihre Dokumente im Portal. In Premium lassen sich Korrekturen vorab simulieren und automatisiert abrechnen.

Die Funktionen stammen aus den verlinkten Herstellerquellen. Verfügbarkeit und Kontingente unterscheiden sich je nach Tarif.

03 / PREISE UND KOSTEN

Was Ihr Betrieb tatsächlich einplanen sollte.

Essentials 40 €, Standard 60 € und Premium 80 € pro Monat, jeweils für 5 Beschäftigte und zzgl. 19 % MwSt. Weitere Beschäftigte kosten ab 7 €, ab 9 € beziehungsweise ab 11 € pro Person und Monat. Laut Hersteller jederzeit kündbar. Einen Test über 30 Tage gibt es direkt nur für Essentials; Standard und Premium werden über eine Webdemo angeboten.

TARIFE IM ÜBERBLICK

Welcher Umfang passt zu Ihrem Betrieb?

Preise pro Monat für 5 Beschäftigte, zzgl. 19 % MwSt.; weitere Personen kosten ab 7 €, ab 9 € beziehungsweise ab 11 € pro Monat.

EssentialsCloud HR und Cloud Lohn
40 €pro Monat, 5 Personen
Tarif prüfen
  • Weitere Person ab 7 €
  • Zeit, Schichten und Spesen enthalten
  • Keine Sonderlöhne wie Baulohn
Im Fokus
StandardKomplexere Lohnfälle
60 €pro Monat, 5 Personen
Tarif prüfen
  • Weitere Person ab 9 €
  • Sonderlöhne und Controlling
  • Lohn laut Hersteller als Desktop Lösung
PremiumAutomatisierung, Performance, Recruiting
80 €pro Monat, 5 Personen
Tarif prüfen
  • Weitere Person ab 11 €
  • Korrektursimulation und Projektzeit
  • OKR, Feedback und Bewerberpipeline

Stand: 27. September 2026. Preise sind Herstellerangaben in Euro und nur mit der genannten Einheit und Bedingung vergleichbar. Funktionen, Steuer und Aktionen können abweichen. Preise beim Anbieter ansehen

Sie besuchen die offizielle Herstellerseite. Dieser Link ist kein Werbelink.

Rechenbeispiele auf Basis der Listenpreise

SzenarioRechnungPro MonatPro Jahr
10 Beschäftigte mit Zeit und SchichtenEssentials 40 € + 5 × 7 €75 €900 €
50 Beschäftigte ohne SonderlöhneEssentials 40 € + 45 × 7 €355 €4.260 €
50 Beschäftigte mit SonderlöhnenStandard 60 € + 45 × 9 €465 €5.580 €
50 Beschäftigte mit Recruiting und PerformancePremium 80 € + 45 × 11 €575 €6.900 €

Die Aufpreise je Person sind als Mindestwerte angegeben. Listenpreise netto zzgl. 19 % MwSt. Eigene Berechnung von Softwarebrief, Stand 27. September 2026.

Lizenz und Laufzeit

Vergleichen Sie Monats- und Jahreszahlung, Steuerangabe und den regulären Preis nach Aktionen.

Nutzer und Volumen

Prüfen Sie Mitarbeiter, Arbeitsplätze, Rechnungen, Aufträge oder Kontakte anhand Ihrer realen Mengen.

Einführung und Zusatzmodule

Fragen Sie nach Datenübernahme, Schulung, Schnittstellen und laufender Betreuung.

04 / REDAKTIONELLE EINSCHÄTZUNG

Stärken und Grenzen im Zusammenhang.

Sage HR & Payroll ist das breiteste Cloudpaket von Sage für Personal und Lohn. Bemerkenswert ist, wie viel bereits in Essentials steckt: Schichtplanung, Arbeitszeiten und Spesen sind enthalten, die bei Sage HR einzeln berechnet würden. Die wichtige Grenze liegt bei der Lohnabrechnung. Essentials rechnet in der Cloud ab und schließt Baulohn, öffentlichen Dienst und Versorgungsbezüge aus. Standard und Premium beruhen laut Hersteller auf einer Desktop Lohnabrechnung mit erweiterten Funktionen. Wer eine reine Cloudumgebung erwartet, sollte diese Architektur vor Vertragsschluss genau erklären lassen.

Sage HR & Payroll kombiniert umfangreiche Personalfunktionen mit einer Lohnabrechnung. Schon Essentials enthält Zeiten, Schichten und Spesen. Die Lohnabrechnung von Standard und Premium beruht laut Hersteller auf einer Desktop Lösung, was Sie bei der Auswahl kennen sollten.

Passt gut für

  • Mittelständische Betriebe, laut Sage ab etwa 50 Beschäftigten
  • Unternehmen mit Schichtbetrieb, die Personalplanung und Lohn verbinden wollen
  • Betriebe mit Sonderlöhnen, die Standard oder Premium nutzen

Eher nicht geeignet für

  • Sehr kleine Teams, die nur abrechnen möchten und mit Sage Payroll günstiger fahren
  • Unternehmen, die zwingend eine reine Cloudumgebung für jede Lohnart verlangen
  • Betriebe mit Baulohn, die nur Essentials buchen möchten

Pakete und Preise

Essentials kostet 40 €, Standard 60 € und Premium 80 € pro Monat, jeweils für fünf Beschäftigte und zzgl. 19 % MwSt. Weitere Personen kosten ab 7 €, ab 9 € beziehungsweise ab 11 € im Monat. Sage wirbt mit flexiblem Start, jederzeitiger Kündigung und ohne versteckte Kosten. Einen Test über 30 Tage bietet die Seite nur für Essentials an; Standard und Premium lernen Sie über eine Webdemo kennen.

Essentials ist breiter als der Name vermuten lässt

Essentials enthält ein personalisiertes Onboarding Portal, Arbeitszeittabellen mit Überstunden und Berichten, ein Organigramm, automatisierte Genehmigungsabläufe, alle Arten von Urlaub und Abwesenheit, Schichtplanung mit Einsatzplänen sowie Spesen per App. Hinzu kommen die automatische Lohnabrechnung mit gesetzlichen Meldungen, die mobile App, Benutzer und Rechteverwaltung, mehrere Firmen und der Buchhaltungsexport für Sage und DATEV.

Zum Vergleich: Bei Sage HR würden Zeit und Schichten zusammen 5 € je Person und Monat zusätzlich zum Basispreis kosten, und die Lohnabrechnung fehlt dort ganz. Bei größeren Belegschaften kann Sage HR & Payroll Essentials deshalb günstiger sein als die Kombination aus Sage HR und einer separaten Lohnlösung.

Standard und Premium für komplexere Abrechnungen

Standard ergänzt eine Lohnabrechnung für komplexere Geschäftsfälle mit Sonderlöhnen, Mehrmandantenfähigkeit, Auswertungen über ein Controlling Modul und die Korrespondenz mit allen zuständigen Behörden. Premium kommt mit Korrektursimulation, automatisierten Korrekturabrechnungen und Abrechnungsläufen, einfacher Projektzeiterfassung, Performancemanagement mit OKR, 360 Grad Feedback und Befragungen sowie Recruiting mit Bewerberpipeline, Scorecards, Stellenseiten und Interviewplanung.

Laut FAQ der Produktseite umfasst Essentials eine Cloud Lohnabrechnung, Standard und Premium dagegen eine Desktop Lohnabrechnung mit erweiterten Funktionen. Fragen Sie deshalb konkret, wo die Abrechnung technisch läuft, wer Updates einspielt und wie Beschäftigte und Steuerberatung darauf zugreifen.

Ausschlüsse, Datenschutz und Support

Essentials kann keine Sonderlöhne abbilden: Baulohn, öffentlicher Dienst und Versorgungsbezüge für Betriebsrentner sind ausgeschlossen und verlangen Standard oder Premium. Die Lösung ist laut Sage DSGVO konform und arbeitet mit rollenbasierten Rechten. Ein Upgrade auf ein höheres Paket ist ohne Datenverlust möglich, Support gibt es über Tickets.

Was für das Produkt spricht

  • Personalstammdaten, Arbeitszeiten, Abwesenheiten und Lohnabrechnung greifen ohne doppelte Pflege ineinander.
  • Schichtplanung, Arbeitszeittabellen und Spesen sind bereits in Essentials enthalten.
  • Premium bietet Korrektursimulation und automatisierte Korrekturabrechnungen, die bei vielen Beschäftigten spürbar Zeit sparen können.
  • Performance und Recruiting sind in Premium ohne weiteres Modul integriert.

Welche Grenzen Sie prüfen sollten

  • Essentials schließt Baulohn, öffentlichen Dienst und Versorgungsbezüge aus.
  • Standard und Premium beruhen laut Hersteller auf einer Desktop Lohnabrechnung; das ist für Betriebe wichtig, die eine reine Cloudumgebung erwarten.
  • Der Grundpreis deckt nur fünf Beschäftigte ab, und die Aufpreise je Person sind als Mindestwerte angegeben.
  • Standard und Premium lassen sich nicht direkt testen, sondern nur über eine Webdemo kennenlernen.

Unser Rat für Ihre Auswahl

Lassen Sie sich einen Monatslauf mit einem echten Sonderfall und einer Korrektur vorführen. Fragen Sie schriftlich nach, wo die Lohnabrechnung in Standard oder Premium technisch läuft und wie die Preise je Person bei Ihrer Belegschaft genau aussehen.

Unser Fazit

Sage HR & Payroll bietet für mittelgroße Belegschaften viel Funktion je Euro, besonders in Essentials. Entscheidend ist die Frage nach Sonderlöhnen: Wer sie braucht, landet bei Standard oder Premium und sollte die Desktop Architektur der Lohnabrechnung vor Vertragsschluss genau verstehen.

Diese Einordnung beruht auf öffentlich zugänglichen Quellen. Sie ist kein eigener Produkttest.

05 / PRAXISCHECK

Diese Fragen gehören in Ihre Demo.

Übernehmen Sie für den Test die Stammdaten von fünf echten Beschäftigten und spielen Sie einen Monat mit Überstunden, Urlaub und einer Korrektur durch. Stimmen Sie Buchhaltungsexport, Meldewege und Zuständigkeiten vorab mit Ihrer Steuerberatung ab.

  1. Ein konkreter Vorgang: Lassen Sie den wichtigsten Arbeitsablauf Ihres Betriebs mit Beispieldaten vorführen.
  2. Tarifgrenzen: Fragen Sie zu jedem benötigten Schritt, ob er im angebotenen Paket enthalten ist.
  3. Daten und Übergabe: Prüfen Sie Import, Export, Rollen und Ihre bestehenden Schnittstellen.
  4. Gesamtkosten: Lassen Sie Einmalkosten und laufende Gebühren für zwölf Monate getrennt ausweisen.
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07 / ALTERNATIVEN

Diese Produkte sind ebenfalls eine Prüfung wert.

Im Dossier außerdem genannt: Sage Payroll für eine schlankere Lohnlösung mit weniger Personalfunktionen, Personio Payroll für Betriebe, die Personio als Personalsystem nutzen

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08 / QUELLEN

Prüfen Sie die Angaben selbst.

Quellenstand: 27. September 2026. Tarife und Leistungen können sich ändern; maßgeblich ist das Angebot des Herstellers.

NÄCHSTER SCHRITT

Bereit, Sage HR & Payroll zu prüfen?

Holen Sie sich beim Anbieter ein Angebot für Ihr konkretes Team. Oder lassen Sie sich in vier Fragen passende Alternativen nennen.

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